Management und Team bei Procedera
Thomas Dankwart
Geschäftsführender Gesellschafter
Claudia Meier
Geschäftsführer
Manuel Junker
Geschäftsführer
Anna-Maria Habel
Leitung Consulting
Claudia Meier: „Zwischen den Welten“
Bankkauffrau Claudia Meier blickt auf mehr als 21 Jahre Projekterfahrungen zurück. 1984 kommt die gebürtige Berlinerin in die Bankenwelt und fühlt sich sofort zu Hause.
Als EDV-Organisatorin begleitet Sie bereits nach wenigen Jahren die Entwicklung eines neuen Kernbanksystems. Die junge Bankerin fungiert als Schnittstelle zwischen Softwareentwicklern und dem eigenen Institut. Zu den Aufgaben zählt auch das Dokumentieren von 1.600 Fachanwendungen. Als Projektleiterin mit 15 externen IT-Mitarbeitern springt sie ins kalte Wasser. Heute resümiert Claudia Meier humorvoll: „Das war mein erstes großes Aufräumprojekt“. Es soll nicht ihr letztes sein.
Die nicht fortgeführte Entwicklung des Kernbanksystems bringt die 1965 geborene Spandauerin an die Universität. An der TU Berlin findet sie zwei wichtige Antworten für ihre weitere Laufbahn, nicht nur als Diplom-Kauffrau. Erstens: Viele IT- und Organisationsprojekte scheitern - leider. Und zweitens: Ihr eigentliches Interesse liegt in Organisationsprojekten, von Organisations- und Personalentwicklung bis hin zu Projektpsychologie und -kommunikation. Zur Jahrtausendwende entwickelt sie bereits Zukunftskonzepte für Retailbanken.
Claudia Meier: „Zwischen den Welten“
Eine neue Herausforderung ist der Aufbau der Betriebsorganisation eines Geldinstituts und die Ausbildung von Bankern zu Organisatoren.
In einem Großprojekt erstellt sie 2.000 Stellenbeschreibungen- in gerade einmal sechs Wochen. Ende der 90er Jahre gründet sie ihre erste eigene Firma. Zum Einen konzentriert sie sich auf die Beratung von Banken in Organisationsfragen, zum Anderen auf die Erhebung und Dokumentation von Prozessen mit Unterstützung der Spezialsoftware Nautilus. Als der New-Economy-Hersteller der Software Konkurs anmeldet, kauft sie Nautilus kurzerhand heraus. Hierbei lernt sie ihren neuen Geschäftspartner Manuel Junker kennen. Aus einer Vision heraus beschließen Sie, als „David“ mit Nautilus gegen Marktführer „Goliath“ und seine Prozesstapeten anzutreten.
2003 geht das neu entwickelte Programm in den Betrieb - für Organisationsprojekte, in denen sie zu Hause ist. Nach dem Verkauf der Softwarerechte besinnt sich Claudia Meier auf ihre Wurzeln, die Organisationsberatung in der Bankenwelt. 2008 startet sie mit Procedera - und arbeitet sofort wieder für bereits langjährig vertraute Kunden. Das positive Feedback gibt ihr die Energie, gemeinsam mit ihren Kunden Probleme zu lösen. Unterstützt wird sie von einem Team, dass sie ergänzt. Perspektivisch will Claudia Meier ihr Know-How gern weiter geben - an ihre Mitarbeiter und an junge Unternehmer.
Manuel Junker: „Der Weg ist das Ziel“
Während der Abiturphase entscheidet sich der gebürtige Westfale für den Einblick in volkswirtschaftliche Zusammenhänge und studiert an der Universität Paderborn Betriebswirtschaft. „Ich wollte wissen, wie Unternehmen funktionieren“, fasst Manuel Junker seine erste Schlüsselentscheidung zusammen. Dabei hat er sich die Wirtschaft immer über Zahlen erschlossen. „Wenn man mir Zahlen gibt, läuft bei mir im Kopf eine Tabellenkalkulation mit“, ergänzt der Kaufmann mit einem Augenzwinkern.
Als Studienort ist Paderborn für ihn besonders interessant: Hier gibt es die studentische Unternehmensberatung „Campus Consult“, zu der Manuel Junker gleich in der erste Woche Kontakt aufnimmt. Sein Berufswunsch steht fest: Unternehmensberater. 4 Wochen nach dem ersten Kontakt ist er auf dem Kongress des Bundesverbandes Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen zu Gast. Nach 8 Wochen begleitet er Prozessoptimierung und Kostenrechnung bei einer Reha-Klinik in Bad Oeynhausen - sein erstes Projekt. Mindestens eine studienbegleitende Weiterbildung pro Quartal gehören ab sofort zu seinem Pensum. Neben den Vorlesungen betreut er Projekte zur Einführung des Qualitätsmanagements in einem Draht- und Stahlwerk, der Kostenrechnung bei einer Spedition oder zur bundesweiten Markterschließung eines Hightech-Produkts - ein kleiner Auszug aus einer langen Liste erfolgreicher Aktivitäten als junger Berater.
Manuel Junker: „Der Weg ist das Ziel“
Hier gründet er auch sein erstes Unternehmen - die Campus Consult PM GmbH. Für eine große deutsche Bank sollen die studentischen Berater die Umstellung der zentralen Groupware begleiten. Manuel Junker akquiriert sein erstes Projekt-Volumen: 2,5 Mio. DM. Die Universität bietet Manuel Junker weitere Perspektiven: 1999 lernt er hier seinen späteren Geschäftspartner kennen, einen Vorstandskollegen aus dem Campus e. V. Gemeinsam gründen sie eine Beratungsgesellschaft für Qualitäts- und Prozessmanagement. Das erste große Ziel ist erreicht: „Ich war Unternehmer und Unternehmensberater.“ Manuel Junker ergänzt: „Erfolg ist für mich, beim Aufbau voranzukommen und selbstgesteckte Ziele zu erreichen.“
Beim Bieterwettstreit um eine in Insolvenz geratene New-Economy-Firma lernt Manuel Junker 2001 Claudia Meier kennen. Sie beschließen, das zum Verkauf stehende Prozessmodellierungs-Tool Nautilus gemeinsam zu übernehmen. Künftig begleiten sie Banken bei Organisationsprojekten und vermarkten die komplett neu entwickelte Software.
2008 gehen sie nach dem Verkauf der Softwarerechte, mit Procedera neue und zugleich vertraute Wege. „Organisationsberatung im Bankenumfeld - da kennen wir uns aus, das können wir.“ Für die nähere Zukunft sieht Manuel Junker das Unternehmen als einen der etablierten Partner in der Berliner Bankenwelt. Doch heimlich still und leise denkt er schon an die Zukunft. Seine Vorstellung schließt er mit den Worten: „Es ist spannend, Firmen aufzubauen und zum Erfolg zu führen.“
Gabi Waldmann: „Brücken in die IT“
Informatikerin Gabi Waldmann verfügt über mehr als 25 Jahre IT-Erfahrung.
Anfang der achtziger Jahre beginnt am Berliner Hahn-Meitner-Institut die Laufbahn der gestandenen IT-Projekt-Spezialistin. Nach der Ausbildung zieht es die Informatikerin in die Bankenwelt statt in die Wissenschaft. Rückblickend gibt sie zu Protokoll, „die praktischen Erfahrungen dem Diplom vorzuziehen“.
Der IT-Expertin geht es um das Verstehen von Zusammenhängen - statt jedes Bit bis ins Detail zu kennen. In der IT-Abteilung einer großen Berliner Geschäftsbank kümmert sie sich bereits in jungen Jahren um organisatorische und technische Prozesse. Ihre erste Herausforderung: die Umstellung eines Transaktionssystems. In den nächsten Jahren folgen eine Reihe großer Migrationsprojekte von IT-Systemumgebungen und Kernbanksystemen. Außerdem unterstützt sie die Konzeption, Planung und das Umsetzen der technischen Neuausstattung aller 85 Filialen und auswärtigen Niederlassungen.
Neugierde, sich weiter entwickeln und dabei andere unterstützen - dies sind die treibenden Faktoren, wenn Gabi Waldmann heute zurückblickt. Mit der Wiedervereinigung kommen neue, spannende Aufgaben auf sie zu, wie die Anbindung und Integration der Schwester-Bank und der Aufbau neuer Rechenzentren. In der IT-Tochter der Bank leitet sie verschiedene Abteilungen - von der RZ-Organisation über den Systemdienst bis zum zentralen Projektmanagement.
Gabi Waldmann: „Brücken in die IT“
Dazu verantwortet sie IT-Projekte mit Bankbezug. Für die leitende Mitarbeiterin geht es nicht um ihren Status. „Mir ist wichtig, dass die Arbeit läuft“.
Auch nach dem Wechsel ins Beratungsgeschäft bleibt sie ihren Themen treu; in der IT-Organisation, an den Schnittstellen zwischen Fachabteilung und Rechenzentrum, im Coaching und bei Schulungen von Mitarbeitern im Bankenumfeld. Als Generalistin und Brückenbauerin bringt sie die Menschen zusammen und führt Großprojekte zum Erfolg. Über 10 Jahre arbeitet Gabi Waldmann als Beraterin in den bundesweiten Zentren der Bank-IT, wie Hannover, Frankfurt, Karlsruhe, München und Berlin. Die Beratung und Projektbetreuung bietet ihr einen einmaligen Einblick - weit über den „Berliner Tellerrand“ hinaus. Ob Jahr-2000-Umstellung, Aufbau eines Multi-Projektmanagements, konzernweite Arbeitsplatzstandardisierungen oder betriebswirtschaftliche Aufgaben rund um die IT - es gibt so gut wie nichts, was die erfahrene IT-Expertin nicht schon meistern konnte.
Heute baut die 1961 geborene Tempelhoferin den Bereich IT-Management bei Procedera auf. Noch einmal etwas Neues schaffen, eigene Ideen entwickeln, erstklassige Leistungen anbieten - Procedera bietet Gabi Waldmann den Freiraum. Dabei unterstützt sie auch ihr großes Netzwerk. Viele ihrer Kontakte kennt sie seit über 25 Jahren.
Anna-Maria Habel: „Gemeinsam aufbauen“
Bankkauffrau Anna-Maria Habel bewegt sich seit über 13 Jahren in Großprojekten.
Anfang der neunziger Jahre entschließt sich die gebürtige Berlinerin eine Banklehre zu absolvieren. Die Affinität zur Mathematik, der Wunsch mit Menschen zu arbeiten und die Chance auf einen soliden Beruf führen sie zu einer großen Berliner Bank. Ende der Neunziger hat die junge Bankerin die Chance, eine Mitarbeiterbefragung zum Image der Betriebsorganisation zu leiten - ihr Start in die Welt „hinter den Kulissen“. Anschließend unterstützt sie die Pflege der Aufbauorganisation und begleitet Veränderungsprojekte. Ihre damalige Gruppenleiterin: Claudia Meier. Ihre erste große Herausforderung: Der Aufbau des bundesweit beachteten Telefon-Bankings.
Doch die heimische Bankenwelt ist ihr ein wenig zu klein. An der FHTW Berlin (heute HTW) absolviert sie ein betriebswirtschaftliches Studium - mit den Schwerpunkten Organisation, Personal sowie Management für kleinere und mittlere Unternehmen. Während ihres Studiums arbeitet Anna-Maria Habel als Projektmitarbeiterin bei der ersten Organisationsberatung von Claudia Meier und unterstützt das Personaloutplacement eines großen Berliner Unternehmens.
Zur Jahrtausendwende holt Claudia Meier sie in das Team der neu gegründeten Firma Gedilan. Als Organisationsberaterin wird sie Teilprojektleiterin zur Erstellung eines Prozessmodells bei der Neuausrichtung einer Privatbank als Multikanalbank.
Anna-Maria Habel: „Gemeinsam aufbauen“
Außerdem übernimmt sie das Projektmanagement zur Optimierung der übergreifenden Prozesse einer großen Kreditgenossenschaft. Sie dokumentiert die IT-Prozesse eines Finanzdienstleisters, konzeptioniert und leitet Schulungen und organisiert das Marketing für die von Gedilan neu entwickelte Prozessmodellierungs-Software Nautilus.
Als Diplomandin erstellt die aufstrebende Organisatorin bei einem internationalen IT-Dienstleister eine Marktstudie zu Chancen und Risiken im deutschen Bankenmarkt. In Hannover lernt sie die „große Welt“ der Bank-IT kennen. Während dieser Zeit wechselt die engagierte Beraterin zu einer großen Unternehmensberatung. Fortan kann sie in Großprojekten zeigen, wie man etwas aufbaut. Für eine große Sparkasse analysiert Anna-Maria Habel Vertriebshemmnisse in den Filialen, für eine süddeutsche Landesbank analysiert und optimiert sie das zentrale Projektoffice. Für die Einführung eines neuen Kreditbearbeitungssystems erstellt und verfeinert sie das IT-Fachkonzept - für 160 Mandanten, die mit dem neuen System arbeiten werden.
Im Herbst 2008 lädt Claudia Meier sie ein, über den weiteren Berufsweg gemeinsam nachzudenken. Und wieder geht es um spannende Aufbauarbeit: Als Leiterin des Consultings bei Procedera kann sie auch weiterhin interessante Projekte durchführen - und ihr Know-How an neue Berater weitergeben. Ihr Fazit für die kommende Zeit spricht für sie: „Procedera bietet das Potenzial für mehr“.
Thomas Dankwart: „Aufbauen + Aufräumen!“
„Andere wollten Feuerwehrmann oder Rennfahrer werden – ich wollte Sparkässler sein.“ Nach seiner Ausbildung zum Sparkassenkaufmann und einem Studium zum Sparkassenbetriebswirt beginnt die steile Karriere des 47-jährigen Unternehmers.
In der Organisationsabteilung seiner Heimatbank bekommt er von seinem damaligen Chef wichtige Werte vermittelt, die ihn bis heute prägen: Gewissenhaftigkeit, ein fairer Umgang und die „Reduktion auf das Gemeinsame: Wir sind auch nur Menschen“. Ein Grundsatz gegenüber seinen Mitarbeitern formuliert er auf den Punkt: „Ich erwarte, dass sich alle voll einbringen – und ihre Meinung vertreten, damit wir gemeinsam die beste Lösung finden.“
Seine persönliche Herausforderung erlebt der dreifache Familienvater zwischen 1991 und 1998 in Leipzig. Mit 27 Jahren wird er Org-IT-Leiter der seinerzeit größten Sparkasse in den neuen Bundesländern. Ob interne Organisation, IT-Infrastrukturen oder Bauabteilung – in der Messestadt kann Thomas Dankwart zeigen, was er kann. Ausgestattet mit umfangreichen Kompetenzen und Budgets besitzt er echte Möglichkeiten, etwas aufzubauen. Die Freiheiten fasst er heute so zusammen: „Ich war in meinem Job häufig der Jüngste, ich war häufig auch der Vorlauteste und habe viel ausprobieren können.“
Thomas Dankwart: „Aufbauen + Aufräumen!“
1998 ereilt ihn der Ruf in die Hauptstadt. Als Geschäftsbereichsleiter der Investitionsbank Berlin bekommt Thomas Dankwart die Chance, aus der Abteilung der Landesbank ein eigenständiges Geldinstitut zu entwickeln. „Ich war über Nacht wieder gefordert so intensiv zu arbeiten, wie in den ersten Jahren in Leipzig.“ Alles, was nicht direkt mit Kunden in Verbindung steht, gehört zu seinem Verantwortungsbereich. Als Schnittstelle zwischen Bankspitze und Landespolitik kümmert er sich zudem um die Privatisierung der KPM, den Verkauf der GSG und das Tempodrom. Gemeinsam mit dem Vorstand arbeitet er an der strategischen Neuausrichtung sowie der Eigenständigkeit der IBB als zentrales Förderinstitut des Landes Berlin.
In Leipzig bekommt er 2006 die Chance, ein Geschäftsmodell für Servicegesellschaften für die S-Finanzgruppe mit Schwerpunkt Kreditsachbearbeitung aufzubauen. Als Sprecher der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe STG-Transaktionsgesellschaft mit mehr als 400 Mitarbeitern erreicht der Sparkassenbetriebswirt aus Niedersachsen 2009 den Höhepunkt seiner Karriere im Sparkassenverbund. Beste Grundlagen für seinen Entschluss, sich in der strategischen und bankfachlichen Beratung für die Kreditwirtschaft selbstständig zu machen.
Thomas Dankwart: „Aufbauen + Aufräumen!“
Zum Jahreswechsel 2009/2010 kommt er mit Claudia Meier und Manuel Junker ins Gespräch. Seit mehr als 10 Jahren kennen sich die Organisationsfachleute – u. a. aus Projekten bei der IBB. Der Entschluss, zusammen für Geldinstitute und Unternehmen zu arbeiten, liegt nahe. „Wir haben eine Schnittmenge, außerdem rundet die Procedera meine Expertise operativ hervorragend ab.“
Künftig werden Thomas Dankwart, Claudia Meier und Manuel Junker gemeinsam arbeiten – von der strategischen Beratung bis zur operativen Umsetzung. Das mittelfristige Ziel für den neuen Verbund formuliert Thomas Dankwart so: „In drei Jahren kennt man uns als engagierten Sparringspartner für Strategie- und Restrukturierungsaufgaben im Banking, in Unternehmen und in öffentlichen Betrieben."






